Blog-Schokolade

Die süße Verführung

Ob als Geschenk, als kleines Dankeschön, Frustbekämpfer oder Genussmittel – Schokolade tut gut. Bei einem Besuch in der Pralinenmanufaktur von Andreas Eybel erklärt dessen Produktionsleiter Stephan Heinrich was das besondere an den kleinen Schokokügelchen aus Waakirchen ist.

1986 fing Andreas Eybel an in einer kleinen Garage Pralinen herzustellen. Heute hat er einen großen Produktionsraum in Waakirchen: Die Schokoladenquelle. Rund 26 Tonnen Schokolade verbrauchen die angestellten Konditoren und Partisseure im Jahr. Kein Wunder, denn wenn man die Vielfalt des Angebots im Waakirchner Laden betrachtet, möchte man am liebsten alles probieren.

Sechs Leute arbeiten in der Produktion und achten darauf, dass immer reichlich Schokolade auf Lager ist. Die kalte Jahreszeit ist die Zeit der Pralinen. Doch Stephan Heinrich fällt auf, dass saisonbedingte Löcher immer weniger werden. Grund sei der zunehmende Tourismus im Tegernseer Tal.

Die Firmenphilosophie beschreibt Andreas Eybel so: „So viel Natur wie nur geht. Wir verzichten auf alle Konservierungsstoffe, oder andere künstliche Stoffe.“ Einziger Nachteil: die Pralinen sind nicht so lange haltbar. Also am besten immer schnell essen, aber das dürfte nicht allzu schwer fallen.

24. Januar 2016 12:13 geschrieben von Franziska Hampel (Tegernseer Stimme)

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25 Januar, 2016

Gorbatschow erhält Eybel Präsent

Anlässlich der Verleihung des "Freiheitspreises der Medien" an Michail Gorbatschow, den er aus gesundheitlichen Gründen nicht in Rottach Egern entgegennehmen konnte, ließen es sich die die Veranstalter von Ludwig-Ehrhart-Gifel nicht nehmen ihn persönlich in Moskau zu besuchen. In diesem Zusammenhang erhielt Michail Gorbatschow ein Geschenk der Schokoladenquelle.

Darauf begann er diese Geschichte aus seinem Leben zu erzählen:

Lebkuchen und Schokolade war am Anfang aller Beziehungen zu Deutschen:

"Ich kann mich erinnern, ich war gerade sieben Jahre alt, und der Großvater, der Vater meiner Mutter, nahm mich eines Tages mit zu einem anderen Dorf. Ich habe das nicht gekannt, es war eine deutsche Kolonie. Es war meine erste Begegnung mit Deutschen. Der Großvater hat mir sehr viele Lebkuchen gekauft. Schön verziert mit Schokolade, auch in rot, gelb und so weiter. Das hat mich beeindruckt. Ich habe damals als kleines Kind also erfahren, dass es Deutsche gibt und ich dachte: „Ja, das sind doch gute Menschen, die so gute Lebkuchen backen können!“   Das ist eine sehr kindliche Auffassung der Welt gewesen, aber so war es damals. Und dann kam leider der Krieg. Und damit kam etwas, was ich niemandem zu erleben wünsche."

Ein wirklich schöne Geschichte wie ich denke! Herzlichen Dank dafür Michail Gorbatschow!

Textübermittlung von: Weimer Media Group

Bild: SoS

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19 Januar, 2016

Slow food

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für eine lebendige und nachhaltige Kultur des Essens
und Trinkens einsetzt. Der Verein tritt für die biologische Vielfalt ein, fördert eine nachhaltige,
umweltfreundliche Lebensmittelproduktion, betreibt Geschmacksbildung und bringt Erzeuger
von handwerklich hergestellten Lebensmitteln auf Veranstaltungen und durch Initiativen mit Ko-
Produzenten (Verbrauchern) zusammen. www.slowfood.de

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für eine lebendige und nachhaltige Kultur des Essens und Trinkens einsetzt.

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21 November, 2015